Das Wort zum Freitag

Möglicher Reiserücktritt während Corona-Virus-Krise (SARS-CoV-2)…

Welche Möglichkeiten bestehen zum Reiserücktritt während der aktuellen Corona-Virus-Krise (SARS-CoV-2) für die bereits seit Monaten geplante Reise zum Beispiel in die aktuellen Risikogebiete Italiens?

Die aktuell betroffenen Gebiete findet ihr unter dem folgenden Link vom Gesundheitsministerium:
www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

1. Nicht verreisen – frei nach dem Grundsatz: die Gesundheit geht vor.

  • Erstattungen können vielleicht über den Reiseveranstalter oder das Reisebüro beantragt werden. Falls selbst gebucht wurde hilft wohl nur die Anfrage direkt bei der Unterkunft…
    Mit Abzug von Stornokosten sollte bei rechtzeitiger Anmeldung wenigstens ein Teil des Reisepreises erstattet werden.

Versicherungsprodukte um deren Versicherungsschutz bitten!?

  • Auslandsreisekrankenversicherung: diese sollte von jedem (egal ob gesetzlich oder privat krankenversichert) vor jeder Reise gebucht werden (siehe dazu “Das Wort zum Freitag”: https://schulta-finanz.de/wenn-der-berg-ruft/), oder am besten als Jahresvertrag immer im Bestand bleiben (auch Österreich ist schon Ausland)!
    Es gibt zwar keine Erstattung auf Grund eines Virus aber im Fall der Fälle medizinische Versorgung im Ausland und einen eventuell notwendigen Rücktransport!
  • Reiserücktrittsversicherung: Reiserücktrittsversicherung: Um überhaupt Versicherungsschutz zu erhalten, muss diese immer vor oder zumindest kurz nach der Reisebuchung ebenfalls abgeschlossen sein.
    Auch hier gibt es meist keine Erstattung, denn Versicherungsschutz gibt es zum Beispiel bei eigner schwerer Erkrankung, schwerer Unfallverletzung, Impfunverträglichkeit, unerwarteter gerichtliche Ladung, betriebsbedingter Kündigung, ….
    Versicherungsschutz besteht also oft nur dann wenn die eigene Person “reiseunfähig” ist.
    Doch manche Policen bieten Hoffnung: Eine Erstattung kann möglich sein, wenn das Amt eine Reisewarnung/-verbot ausgesprochen hat.

2. Die Reise durchziehen und hoffen…

Off-Topic: Das Bild ist doch ganz passenden, wenn man beobachtet wie sich nun viele, auch hier in Trostberg, zu Hamsterkäufen hinreißen lassen. Es sollte doch ohnehin jeder genug Lebensmittel, Toilettenpapier und Co. zu haben um länger als ein/zwei Wochen zu Hause überlebensfähig zu sein – egal aus welchem Grund!?

Am liebsten ist es mir natürlich, wenn all die fleißigen Leser unbeschadet diese Krankheitswelle überstehen und wir uns bald wieder sehen!

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