Das Wort zum Freitag

Die Strompreisentwicklung…

… geht auch in 2020 nur in eine Richtung: weiter stark steigend!
Seit dem Jahr 2000 müssen die Stromverbraucher immer noch mit weiteren, zum Teil starken, Preiserhöhungen rechnen – doch warum ist das so?

Zwar sind die Erzeugungs- und Vertriebskosten nur zwischenzeitlich leicht gestiegen und dadurch auch anteilig die Stormsteuer, den größeren Effekt hatten jedoch die EEG-Umlagen (Erneuerbare-Energien-Gesetz) – diese nimmt sich mittlerweile 25 Prozent des Gesamtpreises!
Dieser Konflikt beruht auf den Einspeisevergütungen, welche den Erzeugern regenerativer Energien versprochen wurden! Im Klartext: Um so günstiger der Strom in der Erzeugung wird, um so höher wird die EGG-Umlage, da die versprochenen Preise (z.B. für PV-Betreiber) trotzdem bezahlt werden müssen.
2010 lag die EEG-Umlage noch bei knapp zwei und jetzt bei fast sieben Cent je kWh.

Die Netzgebühren/Netzentgelte wurden und werden ebenfalls erhöht und treiben die steigenden Preise zusätzlich nach oben – schließlich müssen die Netze immer weiter ausgebaut werden…

Als Ziel gilt es bis 2030 die Hälfte des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu beziehen, dazu fehlen zwar nicht mal mehr zehn Prozent, allerdings müssen diese Anlagen erst noch gebaut werden.

Probleme dabei sind:
– die Abhängigkeit vom Wetter: z.B. Wind bei Windkrafträdern und Sonne bei den PV-Anlagen.
– das Verteilungsproblem: z.B.: wie bekommt man die Energie von den Windkraftanlagen aus Norddeutschland, möglichst verlustfrei, zu den großen Industriegebieten im Süden des Landes?
– die nicht ausreichend vorhandenen Speichermöglichkeiten.

War im Jahr 2000 die kWh noch für 14 Cent zu bekommen, wurde mittlerweile die 30-Cent-Grenze durchbrochen. Finnland, Norwegen und die Niederlande liegen fast beim halben Verkaufspreis – der EU-Schnitt liegt bei rund 20 Cent.

Der durchschnittliche deutsche Haushaltsverbrauch liegt bei rund 3.500 kWh.
Das heißt: bei einem geschätzten Ansteig der Preise für 2020 um knapp 7% kostet das jeden Haushalt zusätzlich um die 60 Euro!

Was kann jeder von euch tun?
Schickt uns per E-Mail (an: info@schulta-finanz.de) die jüngste Stromabrechnung die ihr habt und wir suchen nach einem Anbieter welcher euch die heutigen Preise möglichst lange garantiert (andere Wünsche gerne nennen) – wenn ihr gerade dabei seid, legt auch gleich noch die Gasabrechnung dazu.
😉

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