Das Wort zum Freitag

was würdest du mit 10.000 euro tun?

das meinungsforschungsinstitut forsa hat genau diese frage rund 1.000 arbeitnehmern gestellt – das ergebnis bestätigt den ruf der deutschen als sicherheitsbewusste nation:
rund 83 prozent würden das geld für die „persönliche absicherung“ einsetzen, nur 16 prozent würden sich damit einen persönlichen wunsch erfüllen (das fehlende prozent ist unentschlossen).
 
unter den konsumwünschen stehen reisen einsam an der spitze der beliebtheitsliste.
 
unter den absicherungsformen rangiert kurioserweise das sparbuch immer noch an erster stelle – obwohl das geld dort von der inflation angenagt wird und daher an wert verliert!
auf platz zwei folgen aktien, danach die arbeitskraftabsicherung meist in form der berufsunfähigkeitsversicherung, gefolgt von der privaten rentenversicherung.
 
der unverwüstliche zuspruch, den das sparbuch hierzulande findet, erklärt zu einem großen teil die quasi nicht vorhandene vermögensbildung unserer nation!
menschen in anderen wohlhabenden ländern legen ihr geld in deutlich lukrativere alternativen an – und besitzen daher im schnitt größere vermögen als die deutschen, trotz geringerer einkommen und niedrigerer sparquoten.

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